Spui ma was?

Musikalisches Kabarett für Herz, Hirn und Humorzentrum

Einfach glücklich!

Open Air Veranstaltung

INFO 

Premiere: MI 01.07.2026 

Mitwirkende

Frank Astor
Dr. Wilfried Müller

Spielort:
Open Air
Bei schlechtem Wetter findet die Vorstellung – auch kurzfristig – im Saal statt.

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Die perfekte Antwort auf das KI-Zeitalter: analog, musikalisch, poetisch – aber vor allem menschlich-witzig!

Wenn zwei gestandene Bühnenkünstler ihre Welten vereinen, darf man sich auf ein Feuerwerk aus Wortwitz, Tiefsinn und Lebensfreude freuen. Frank Astor, Schauspieler, Sänger und erfahrener Musikkabarettist, präsentiert in seinem neuen Programm ein humorvolles Best-of seiner musikalischen Bühnenwerke. Mit seiner unverwechselbaren Mischung aus Charme, Ironie und Tiefgang trifft er den Nerv der Zeit – und oft auch mitten ins Herz.

An seiner Seite steht Dr. Wilfried Müller, der „singende Philosoph vom Ammersee“, ein Meister der feinsinnigen Komik und begnadeter Karl-Valentin-Interpret. Mit trockenem Humor, hintersinnigem Wortspiel und einer ordentlichen Prise bajuwarischer Lebensweisheit bringt er das Publikum gleichermaßen zum Lachen wie zum Nachdenken.

Gemeinsam sind sie ein unschlagbares Duo: zwei Welten, zwei Temperamente – vereint durch die Liebe zur Sprache, zur Musik und zum feinen Humor. Ihre Lieder, Sketche und poetischen Zwischentöne spannen den Bogen von kabarettistischer Gesellschaftssatire bis zu zärtlich-philosophischen Momenten, in denen das Publikum einfach nur lauscht, lächelt – und glücklich ist.

„Spui ma was?“ ist ein Abend, der mehr bietet als gute Unterhaltung: eine kleine Auszeit vom digitalen Dauerrauschen, eine Einladung, wieder Mensch zu sein – mit Herz, Stimme und Humor. Mal frech, mal poetisch, mal zum Brüllen komisch – und immer mit einem Augenzwinkern.

Am Ende sagen alle: „Wir haben gelacht, gestaunt, genossen – und waren für zwei Stunden einfach glücklich!“


Diese Veranstaltung findet unter freiem Himmel statt.

Bei ungünstiger Witterung wird die Vorstellung – auch kurzfristig – in den Saal verlegt.

GALERIE 

REZENSIONEN 

Münchner Merkur

„Da haben sich zwei gefunden: Der Dießener Lifecoach-Kabarettist Frank Astor und der Uttinger Karl Valentin-Bänkelsänger Wilfried Müller konzertieren seit rund einem Jahr gemeinsam. Gitarre, Humor und Ideen bringen sie beide mit – und im Fall von Frank Astor sogar selbst geschriebene Songs. Der Auftritt im „Paradieshof“ wurde so zu einer echten Überraschung, denn als Duo „Spuimawas“ sind die beiden im Landkreis – trotz mehrerer Erstlingsauftritte rund um den Ammersee – weiterhin noch wenig bekannt.

„Einfach glücklich“, so lautete das Motto des Abends, und entlang dieser Linie bewegte sich die Liedauswahl zwischen oft sehr freundlichen und teils auch leicht ironischen Songs rund um die Lebensgestaltung. Zwischen den Liedern lagen perfekt kurzweilige Mini Geschichten, oder manchmal auch schlicht ein knapp erzählter Witz. Das Duett „Sitz di her da, sei mei Freind“, ließ unter den Zuhörern gleich ein bisschen Family-Feeling aufkommen.

„Das mache ich später, was soll das Gezeter“, so holte Frank Astor ein Lied aus seinem Coaching-Programmfundus, Manche Schunkelnummer („Paula, ach Paula“) bekam ihr Gegengewicht durch satirische Bomben wie durch Astors begeisternde Eigenkomposition „Mein Analytiker, der macht’s mit Freud“, die in Sprache, Gesang und Witz ganz dicht bei Max Raabe anknüpft.

Als Höhepunkte der Anti-Verkrampfungs-Perlen gab es ein paar politisch unkorrekte Witze von Wilfried Müller und zuletzt das im Refrain gemeinsam mit dem Publikum angestimmte Roland Hefter Spottlied auf die „Genderpolizei“ – ein echter Spaß.

„Wilfried vom Ammersee“ behielt den bairischen Dreh bei und transponierte sogar das „Always look on the bright side of life“ ins weiß-blaue Idiom. Leicht „behmisch“ hinterlegt glänzte er auch mit dem Lachanfall-trächtigen Kreisler-Lied „Mein Weib will mich verlassen, Gott sei Dank“. Dazu punktete der Uttinger erzählerisch mit drei ungemein verschraubten, aber perfekt verdichteten Karl Valentin-Auszügen und gesanglich mit einer wunderbar inspirierten Interpretation von Willy Michls „Isarflimmern“.

Umgekehrt schaffte es der Dießener Frank Astor aber auch, eine Andeutung von Zitherspiel aus seiner Gitarre leuchten zu lassen, und Wilfried Müller ließ sich zwischendurch gekonnt mit der Mundharmonika aus. Tatsächlich fühlte man sich gelockert und gelöst nach diesem Abend mit den beiden Ammersee-Musikkabarettisten, die als Duo „Spuimawas“ demnächst auch ein Weihnachtsprogramm planen. Man darf also gespannt sein.

Andreas Bretting

ALLE TERMINE 

Aufführung: MI 01.07.2026, 20:00 Uhr 

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