Lena arbeitet in einer Bank. Sie kennt die Abläufe, die Zahlen, die Routinen eines Systems, das täglich mit Millionen umgeht, als wären es Kleingeldbeträge. Lange stellt sie keine Fragen. Bis sie merkt, dass bestimmte Geschäfte nicht nur ungewöhnlich, sondern gefährlich sind.
Ihr Freund Lambert, ein erfahrener Steueranwalt, bestätigt ihren Verdacht: Hinter den Transaktionen steckt Cum-Ex – ein System, das dem Staat Milliarden entzieht. Lambert war selbst Teil davon. Nun will er aussteigen. Gemeinsam mit Lenas Mann Emil und der Journalistin Carla beginnt ein gefährlicher Kampf gegen ein Netzwerk aus Geld, Macht und politischem Einfluss.
Je tiefer sie gehen, desto deutlicher wird, wie eng die Verantwortlichen abgesichert sind – und wie viele Menschen Teil eines Systems geworden sind, das vom Wegsehen lebt. Doch als sie beginnen hinzusehen, steht mehr auf dem Spiel als Milliardenbeträge.
Mit Geld.Gier.Macht. bringt Stefan Zimmermann einen Politkrimi auf die Bühne, der den größten Steuerraub der deutschen Nachkriegsgeschichte nicht aus der Distanz erzählt, sondern aus dem Inneren eines Systems.