Mayas Kontra

Eine fesselnde Komödie über Mut, Werte und Menschlichkeit

Ein Fest der Sprache und Rhetorik

Komödie von Carolina Zimmermann

Foto: a.gon Theater GmbH / Christof Wessling

BESETZUNG 

Michel Guillaume, © Foto: Sabine Radtke
Michel Guillaume
Foto: Sabina Radtke
Anhelina Vlasenko
Foto: Nils Schwarz
Judith Riehl
Foto: Holger Borggrefe
Norbert Heckner
Foto: Alan Ovaska
Michael Stark
Foto: Ines Maria Futterknecht

INFO 

Dauer: ca. 120 Minuten (inkl. Pause) 
Premiere: MI 01.10.2025 

Besetzung

Anhelina Vlasenko
Maya

Michel Guillaume
Dr. Christian Stahl, Parteifunktionär

Judith Riehl
Agnes Hofer, Parteivorsitzende u. a.

Michael Stark
Leonard Studar , Mayas Love-Interest, u.a.

Norbert Heckner
Esat Aboud, Mayas Vater

 

Künstlerische Leitung

Johannes Pfeifer
Regie

Anna Determann
Kostümbild

Claudia Weinhart
Bühnenbild

Eine Produktion der a.gon Theater GmbH
Aufführungsrechte: Per H. Lauke Verlag, Hamburg

 

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Die 23-jährige Maya will in der deutschen Politik durchstarten. Frisch eingebürgert, jung, motiviert und voller Ideale tritt sie einer liberal-progressiven Partei bei – und merkt schnell, dass Haltung allein noch keine Redezeit schafft. Dort zählen Geduld, Ellenbogenmentalität und rhetorische Brillanz. Und der Mut, die eigene Stimme zu erheben, wenn andere längst das Wort führen.

Ausgerechnet Dr. Christian Stahl, politisches Schwergewicht der gegnerischen Partei, wird ihr Gegenspieler. Als er Maya öffentlich beleidigt und jemand den Moment filmt, geht der Clip viral. Seine Partei verordnet medienwirksame Schadensbegrenzung: Stahl soll sie in Rhetorik und politischer Selbstdarstellung coachen – und Maya wird wider Willen zum politischen Aushängeschild.

Zwischen Maya und Stahl entsteht eine herrlich schräge Beziehung: halb Schlagabtausch, halb Rhetoriktraining, irgendwo zwischen Trauma-Aufarbeitung, politischem Coaching und Schopenhauer. Begleitet von ihrem Freund Leonard und ihrem Vater, der sie einst in Sicherheit brachte und sich nun selbst fremd fühlt, lernt Maya, dass es mehr braucht als ein Mikrofon und ein Parteibuch, um wirklich sprechen zu können.

Aus gegenseitiger Feindseligkeit wird eine unerwartete Allianz. Zwei Menschen, die einander eigentlich nur widersprechen sollen, bleiben aneinander hängen – und merken, dass hinter der gegnerischen Position mehr liegt als eine Meinung. Mayas Kontra erzählt bissig und klug davon, wie aus öffentlicher Beschämung ein Training im Gegenhalten wird – und aus einer jungen Frau, über die gesprochen wird, eine, die selbst das Wort ergreift.

 

 

 

GALERIE 

REZENSIONEN 

„Mit dem Schauspiel von Carolina Zimmermann bietet das a.gon-Theater dem Mindener Publikum eine Komödie, die mit Spannung und Sprachwitz punktet.“

„Gegensätzlicher könnten Maya Aboud und Dr. Christian Stahl nicht sein. (…) Aus dieser Grundkonstellation zieht die Inszenierung von Johannes Pfeifer Spannung und Sprachwitz zu einem sehr aktuellen Thema (...) und trifft damit den Nerv des Publikums.“

„Für seine Rezitation der ‚besten Rede der Welt‘, einst von dem Astrophysiker Carl Sagan über ein von der Raumsonde Voyager aufgenommenes Foto von einem ‚einsamen Körnchen im Dunkel des Weltalls‘, erhält [Michel Guillaume] vom Publikum Szenenapplaus.“

Anhelina Vlasenko „spielt seinen Gegenpart mit der nötigen Portion Naivität, Schüchternheit und Temperament, mit der sie (…) ihre demokratischen Ideale leidenschaftlich verteidigt.“

„Mit lebensnah gestalteten Charakteren spricht dieses Schauspiel eine Vielzahl aktueller Probleme an und bietet damit reichlich Gesprächsstoff.“

Mindener Tagblatt, 23.09.2025 (Ursula Koch)

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