hoftheater im Stemmerhof  Münchens neue Bühne

Claus Koch Quartet plays Coleman Hawkins

Soundscouts Open Mic präsentiert Gin & Jazz

Foto: Michael Geiger

INFO 

Dauer: ca. 120 Min. (inkl. Pause) 

Besetzung

Claus Koch

Tenorsaxophon

Claus Raible

Klavier

Giorgos Antoniou

Bass

Michael Keul

Schlagzeug

Entdecken Sie feinste Livemusik im Hoftheater. In dieser Reihe präsentieren Bands und Interpret:innen – mal mit derben, direkten, mal ganz leisen Tönen.

Claus Koch präsentiert mit seinem Quartet die Musik des Meisters, des Mannes, den viele als den wahren „Erfinder des Tenorsaxofons“ preisen. Denn Coleman Hawkins war zu Lebzeiten weit mehr als nur ein Swing-Saxofonist, der sein Instrument im Jazz etablierte. Durch seine fortschrittliche, in jener Zeit hochmoderne Spielweise ebnete „Hawk“ oder „Bean“ – so lauteten seine Spitznamen – den Weg hin zum Bebop. Auch Begegnungen mit der Avantgarde in den 60ern scheute er nicht.

Koch und Raible haben bei Barry Harris studiert, dem langjährigen Pianisten Colemen Hawkins‘. Sie stehen demgemäß in unmittelbarer Überlieferungslinie zu diesem wahren Giganten der Jazzgeschichte. Mit hierzulande selten zu hörender Konsequenz bringt das Quartett die Energie und den rhythmischen Drive des amerikanischen Jazz der auf die Bühne. Mitreissend und unverstaubt zelebrieren sie mit ihrem Quartet Swing und Bop aufn höchstem Niveau!

 

 

 

GALERIE 

REZENSIONEN 

"Claus Koch ist ein begnadeter vom Bop beeinflußter Saxophonist, in dessen Spiel sich der rauhe Ton und eine elegante Phrasierung zu einer hervorragenden Einheit verbindet“

J. Konrad, SZ

"Koch gehört zu den wenigen jungen Saxofonisten, die das Stilpotenzial bedeutender Tenoristen der Swing-Ära und des Modern Jazz tief aufgesogen, verinnerlicht und weiterverar-beitet haben. Hörbar haben da Lester Young, Hank Mobley oder Sonny Rollins Pate gestanden. Kochs klare Artikulation beeindruckt ebenso wie sein warmer, voller Ton. In seinen Improvisationen erzählt er Geschichten und zitiert Vorbilder. Sein Solo über Cole Porters Bossa «Good Bye Little Dream» erwies sich als Reminiszenz an Stan Getz... "

R. Prechtl, Münchner Merkur

DAS KÖNNTE IHNEN AUCH GEFALLEN